Olivenkuchen zum Aperitivo

Aperitivo ist in Italien ein Lebensgefühl. Ein Glas Wein, ein Bier oder eben ein typischer Aperitivo, wie Spritz & Co. wollen von leckeren Kleinigkeiten begleitet werden. Unser heutiger Olivenkuchen ist eine ausgezeichnete Variante hierfür.

Ristorante La Darsena wünscht viel Spaß beim Zubereiten!

Ein Aperitivo am Westufer im mondänen Gardone Riviera ist einen kleinen Ausflug wert. Am besten legt man natürlich direkt mit dem Boot an um dann z.B. in Barbarano im Ristorante La Darsena mit Freuden anzustoßen. Man darf aber auch mit dem Auto kommen...

Für eine Tarte-Form
- 2-3 vorwiegend festkochende Kartoffeln
- Bestes Olivenöl vom Gardasee

Für den Guss
- 6 Eigelb
- 200 ml Sahne
- Salz, Pfeffer, Muskat zum Abschmecken
- Entsteinte Oliven
(wer mag, kann auch ein paar  klein geschnittene getrocknete Tomaten dazu geben)

Tarteform gut einfetten. Die Kartoffeln schälen und mit einem V-Hobel oder einer Aufschnittmaschine in sehr dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln.
Kartoffelscheiben in die Form dachziegelartig einschichten, am besten mit einem Backpinsel gut mit Olivenöl bestreichen, eine weitere Lage Kartoffel drüber geben, wiederum gut mit Olivenöl einstreichen und dann noch eine dritte Lage Kartoffeln einschichten. Alles gut andrücken.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 15-20 Minuten vorbacken. Die Kartoffeln sollten noch nicht ganz durch sein.

Für den Guß Eigelb mit Sahne verquirlen, mit den Gewürzen abschmecken und auf den vorgebackenen Kartoffelboden geben, die Oliven und ggf. die getrockneten Tomaten darauf verteilen und weitere ca. 20 Minuten in den Ofen geben (bis die Tarte goldgelb ist und der Guss  fest).

Lauwarm aus der Form nehmen. Wird die Tarte zum Aperitivo serviert, in Würfel von ca. 3 cm Kantenlänge schneiden und hübsch anrichten. Man kann die Tarte mit einem Salat auch als kleine Mahlzeit reichen.

Der Clou an diesem Rezept ist der zarte Olivenöl-Kartoffelboden und der feine Guss aus Eigelb und Sahne; ein „Trick“ aus der edleren Küche, dann wird das Ganze, so die Köchin, nicht so „eierig“. Man kann aber auch ganze Eier nehmen, dann wird der Kuchen etwas weniger „elegant“, aber auch gut.

Wir haben anstatt einer Tarte-Form eine quadratische Springform verwendet, die flüssigkeitsdicht ist. Wer so etwas hat: das ist freilich am Praktischsten.

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